Konzept

zur Neunutzung des Sprudelhofs Bad Nauheim

Bad Nauheim. Erfreut zeigt sich die Koordinierungsgruppe Sprudelhof nach Angaben von Metta Tiemon darüber, dass nun offenbar Bewegung in die Diskussion um die Zukunft des Sprudelhofs kommt. „Die Fraktionen von UWG und CDU haben uns zu Gesprächen eingeladen", berichtet die Vorsitzende des Jugendstilverein. Zu anderen Fraktionen habe es bereits Kontakte gegeben. Im Januar 2006 hatten sich der Jugendstilverein, der Verein Bad Nauheimer Museen, das Theater Alte Feuerwache (TAF) sowie die Arbeitsgruppe Sprudelhof der Lokalen Agenda zur Koordinierungsgruppe Sprudelhof zusammengeschlossen.

Eine Stiftung sei eine hervorragende Möglichkeit, Denkmäler wie den Sprudelhof sorgsam zu erhalten und gleichzeitig behutsam zu bewirtschaften, wirbt Tiemon. Als gutes Beispiel bezeichnet sie das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach. Es befinde sich seit 1998 im Eigentum einer unter Beteiligung des Landes gegründeten gemeinnützigen Stiftung öffentlichen Rechts. 2002 sei ein Zielsystem zur „nachhaltigen Sichtung und Nutzung des Kulturdenkmals Kloster Eberbach" erarbeitet worden. Das beinhalte „große Übereinstimmungen" mit den Bad Nauheimer Überlegungen. Außerdem seien die Sanierungskosten in Eberbach mit 61,5 Millionen Euro ähnlich hoch wie in Bad Nauheim geschätzt. Wenn das Land dort trotzdem eine Stiftung für die beste Lösung gehalten habe, sei diese auch für den Sprudelhof die richtige Wahl.

Theater Alte Feuerwache e. V. Freunde des TAF e.V. Verein Bad Nauheimer Museen Lokale Agenda 21 Jugendstilverein